Es ist höchste Zeit

Die Stiftung Zukunft.li hat mit ihrer neusten Studie aufgezeigt, dass in Sachen Raumplanung Handlungsbedarf besteht. Das sehen anerkannte Experten aus Feldkirch und St. Gallen genauso – und nehmen Liechtenstein in die Pflicht.

Seit wir unsere Studie «Raumentwicklung Liechtenstein – Gestalten statt nur geschehen lassen» Ende März präsentiert haben, hat Studienleiter Peter Beck bereits rund 20 Vorträge zum Thema gehalten. Dies zeigt uns, dass das Interesse sehr gross ist. Ein Neustart in der Raumentwicklung ist nötig und nur regional und nicht national möglich», sagte Peter Eisenhut, der Präsident der Stiftung Zukunft.li. Die Stiftung hat daher eine Veranstaltung unter dem Titel «Wie wirken wir?» organisiert und Experten eingeladen, diese Frage zu beantworten.

«Es wird eng und immer enger»

«Unsere Wohnzonen reichen für 144 000 Einwohner und damit mindestens für die kommenden 100 Jahre aus und obwohl das Siedlungsgebiet nur elf Prozent der Landesfläche ausmacht, sind die Wohnzonen innerhalb von 30 Jahren um fünf Quadratkilometer gewaschen. Das ist etwa anderthalb Mal die Fläche der Gemeinde Schellenberg», sagte Peter Beck zur Einleitung der Referate. Dennoch herrsche seit 17 Jahren, seit der deutlichen Ablehnung des Raumplanungsgesetzes, politischer
Stillstand. Auch wenn in der Raumplanung Gemeindeautonomie herrsche, sei eine landesweite Vision dringend nötig. Und Raumplanung sei auch Verkehrsplanung. «Ohne Massnahmen wird es diesbezüglich eng und immer enger. Einfache Lösungen gibt es aber nicht und Entscheidungen wirken sich erst nach Jahrzehnten aus. Deshalb müssen wir die Problematik heute angehen.»

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Originalartikel erschienen im Lichtensteiner Volksblatt
Redaktion: Heribert Beck

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